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Wie dir geholfen
werden kann
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Information >>> Hilfe bei
Essstörungen
Erste Schritte
Der ersten Schritt, den du tun musst, ist, dir einzugestehen,
dass du eine Essstörung hast und Hilfe brauchst. Es gibt
eine Fülle von Unterstützungsangeboten für
dich, die du aber erst dann sinnvoll nutzen kannst, wenn du
bereit bist, diese Hilfe auch anzunehmen. Je nachdem, wie
ausgeprägt deine Essstörung ist, und ganz in Abhängigkeit
von deinem gesundheitlichen Zustand, stehen dir viele Möglichkeiten
offen.
Selbsthilfegruppen
Viele Menschen mit den verschiedensten Essstörungen
haben sich, zum Teil neben oder nach einer therapeutischen
Behandlung, zu Selbsthilfegruppen zusammengeschlossen. Sie
alle wollen sich über die mit ihren Essgewohnheiten verbundenen
seelischen, körperlichen und sozialen Empfindungen und Probleme
aussprechen und einander helfen. Oft ist es der Wunsch: "Ich
will mal wissen, wie es anderen geht, die das gleiche haben
wie ich", der in eine Selbsthilfegruppe führt. Dieser Wunsch,
Gleichbetroffene zu finden, ist ein ganz wichtiges Motiv,
an einer Selbsthilfegruppe teilzunehmen oder eine zu gründen.
Vielleicht gibt es eine Selbsthilfegruppe in deiner Nähe?
Schau einfach mal nach im Telefonbuch, den Gelben Seiten oder
in unserem Adressenverzeichnis!
Beratungsstellen
Beratungsstellen gibt es in vielen Städten. Hier kannst
du dich persönlich und unverbindlich über alle Hilfsmöglichkeiten
informieren. Die Mitarbeiter der Beratungsstellen kennen durch
ihre tägliche Arbeit ganz genau deine Sorgen und Nöte
und können dir wertvolle Ratschläge geben, wie du
dich von deiner Essstörung befreien kannst. Viele Beratungsstellen
bieten auch telefonische Hotlines an.
Adressen von Beratungsstellen findest du in unserem Adressenverzeichnis!
In unserem Beratungsforum Fragen
an ANAD - pathways e.V. kannst du dich schon vorab über
die Arbeit einer Beratungsstelle informieren.
Haus- oder Facharzt
Deinem Hausarzt kannst du dich ebenfalls anvertrauen. Er
ist an seine Schweigepflicht gebunden. Entweder kann er dir
direkt selber Ratschläge geben, oder dir Adressen von
Psychologen nennen. Er kann dich auch an einen Facharzt überweisen.
Ambulante oder stationäre Therapie
Die Behandlung beginnt mit einer medizinischen Untersuchung,
um deinen gesundheitlichen Zustand zu bestimmen. In manchen
Fällen ist die Einweisung in ein Krankenhaus notwendig,
in anderen Fällen ist eine ambulante Therapie ratsam.
In der Regel wird eine kombinierte Therapie mit Unterstützung
von Arzt, Ernährungsberater und Psychotherapheut genutzt,
um die physische Gesundheit wiederherzustellen und gestörte
Selbstwahrnehmung zu überwinden. Die Familie und Freunde
können wertvolle Unterstützung bringen, und Selbsthilfegruppen
können von Nutzen sein.
Viele Kliniken bieten inzwischen Informationen über
ihre Arbeit im Internet an. In unserer Klinikliste
findest du die Links dorthin. Auch ein Blick in unserer Klinikberichte kann für dich vielleicht hilfreich sein.
Du hast Angst?
Natürlich. Der erste Schritt ist der schwierigste, aber
er lohnt sich. Vielleicht hilft dir die Teilnahme an unseren
kostenlosen, anonymen und unverbindlichen Kommunikationsangeboten
Mailingliste, Online-Chat und Diskussionsforum dabei, den
Entschluss zu fassen und umzusetzen, dir helfen zu lassen.
Bei uns kannst du Leute treffen, denen es genauso geht wie
dir, die dieselbe Angst haben oder die bereits den ersten
Schritt getan haben und dir berichten können, wie es
ihnen ergangen ist. Wie
das funktioniert, erfährst du hier!
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