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Bulimie-Online Für Betroffene Erste Schritte aus der Essstörung

Erste Schritte aus der Essstörung

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Wir gratulieren dir, wenn du den Mut gefunden hast, dich mit deiner Essstörung und ihren Ursachen auseinander zu sezten! Es ist ein anstrengender Prozess, aber er lohnt sich in jedem Fall! Du wirst dein Leben nicht wieder erkennen, sobald du die Kraft, die du zuvor in deine Zwänge und Probleme investieren musstest, endlich für dich selbst und deine Interessen einsetzen kannst, und jeder Tag frei gestaltet werden kann!

Es sei an dieser Stelle gesagt, dass dies kein einfacher Weg ist, auf dem man in der Regel viele kleine und mühsame Schritte machen muss. Auch vor Rückschritten ist man nicht gefeit. Es wird dir sicher viel leichter fallen, wenn du in der Familie oder in deinem Freundeskreis Menschen hast, denen du dich anvertrauen kannst und die dich auffangen können, wenn du niedergeschlagen bist. Auch ein Therapeut wird dich ausgezeichnet unterstützen können!

Ganz wichtig ist es, dass du dir darüber klar wirst, dass die Essstörung eine Bewältigungsstrategie ist, um mit einem anderen, tiefer liegenden Problem zurechtzukommen. Wenn du also das "Symptom" Essstörung loswerden willst, dann musst du dich bewusst mit den Hintergründen und dem "eigentlichen" Problem auseinandersetzen. Das tut meistens weh. Die Belohnung, nämlich eine bessere Lebensqualität, ist diese Anstrengung aber in jedem Fall wert. Ich spreche aus viel eigener Erfahrung, die ich durch stationäre und ambulante Therapie, sowie durch meine mehrjährige Mitarbeit bei Hungrig-Online gesammelt habe.

Dies ist keine Therapie, sondern nur ein Anfang und soll der Anstoß sein, mit professioneller Hilfe weiterzumachen. Wenn du die folgenden Fragen für dich beantwortest, dann mach das am besten in schriftlicher Form und nimm dir Zeit dafür. Vielleicht nimmst du dir auch im Vorfeld etwas Schönes vor, was du anschließend machen kannst, um den Kopf wieder frei zu bekommen.

Viel Kraft und alles Gute!

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 03. Juni 2010 um 14:19 Uhr  

Kommentare  

 
0 # . 2011-08-21 22:12
es ist nicht lange her, dass ich eine essstörung hatte, vielleicht auch keine schwerwiegende, aber ich habe ein verschiedenen phasen - mal mehr, mal weniger - 1 1/2 jahre (manchmal bis zu 3 mal täglich) fressatacken bekommen um dann weider alles auszubrechen. später bin ich darauf gekommen, dass es einzig und allein stress war der mich mit ewig viel zu essen aufs sofa brachte - später auch schon stunden voher geplant- ...bis es mir einfach viel zu anstrengend wurde, wei ich danach dauernd erschöpft war und keine lust auf gar nichts mehr hatte.außerdem hatte cih dauernd angst jemand würde den geruch der magensäure riechen, der einfach nicht abzukriegen ist. es kam mir eklig vor so unglaublich viel zu essen, obwohl ich mir bei all dem nicht kank vorkahm. es war mir klar, aber richtig bewusst wurde s mir trotzdem nicht...
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0 # . 2011-08-21 22:13
...also habe ich mcih immer und immer wieder dazu überredet direkt etwas anderes zu machen (freunde zu treffen / sport zu machen --> wodurch man natürlich vielo, viel besser abnehmen kann) um nicht wieder zu der ausgangssituati on zu kommen, nämlich nach einem gestressten atg alleine auf dem sofa zu sitzen. ich wollte einfach da raus, weil cih erkannt habe dass das leben so nicht schön ist und man selbst auch cniht schöner wird. es war nicht immer einfach und ich habe das deprimierende gefühl doch nicht wiederstanden zu haben oft genug erlebt, aber im endeffekt habe ich es so irgendwann von ganz alleine geschafft die bulimie zu überwinden, bis ich mcih getraut habe darüber zu sprechen und so den endgültigen abschluss hatte! ->
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0 # . 2011-08-21 22:15
->Wenn man noch cniht so tief drin steckt, dann - und vllt auch noch darüber hinaus - ist das allerwichtigste nicht auf die stimme zu hören, die einem sagt man fühle sich doch gar nciht so krank und man sei doch glücklich.
man sollte versuchen die persönlkich ursache, den phsychischen auslöser zu finden, nur so klappt es langfristig! - meiner erfahrung nach
viel glück! (:
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